Aus der Amazon.de-Redaktion
Billy Crystal war an dem Drehbuch von
America's Sweethearts beteiligt und hat diesen Film produziert. Es handelt sich um eine gutmütige, romantische Erzählung aus dem Backstage-Milieu, mit einigen pikanten Anspielungen auf das heutige Hollywood -- wenn auch nur mit so viel Substanz wie man eben bei einem Spitzentreffen in Tinseltown erwarten kann. Wenn man dies als Ausgangspunkt und Grundlage akzeptiert hat, dann ist die Musik-Auswahl durchaus passend. Es wurde eine Sammlung von Leichtgewichten der aktuellen Popmusikszene zusammengestellt, die so homogen ist, dass man sich ernsthaft fragt, ob hier nicht ein Pasteurisierungsverfahren eingesetzt wurde.
Wenn man es dem lakonischen Meister der Gitarre Mark Knopfler ("Gravy Train") überlässt, bei diesem Album auch ausgelassenere Passagen heraus zu kitzeln, dann gehört das in diesem Umfeld aber schon zu der ernsthafteren Form von Heiterkeit. Das flotte "Some Hearts" von Kelly Levesque versucht, seinen Ton durchzusetzen, aber dann verfallen die Abläufe weitgehend in berechenbare, vorgestanzte Bahnen der Popmusik: Clara's Star's "Walk with Me", Invertigos "Chances Are", Anika Moes "Falling In Love Again" und ein überraschungsfreier Remix von "All The Love In The World" der Corrs, ein wenig allerdings gewürzt mit unerwarteten Überraschungen wie die temperamentvolle Version der ollen Kamelle "Perhaps, Perhaps, Perhaps" des Ex-Spice Girls Geri Halliwell. Die Orchesterpartitur des Veteranen James Newton Howard erhält ihren angemessenen Platz bei dem abschließenden Stück des Albums, einer Suite von gediegenen komisch-romantischen Hits. --Jerry McCulley